Die Kernidee des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer offenen Plattform zur Bereitstellung von zertifizierten Anwendungen, Diensten und Katalogen, um ganzheitlich projektspezifische digitale Wertschöpfungsketten für Bauprojekte aufbauen zu können. Im Zentrum steht dabei eine Zertifizierung und Bewertung der Einsatzbarkeit auf Basis herstellerneutraler BIM-Schnittstellen. Dadurch können sowohl Auftraggeber (AG) bei der Abwicklung von Bauprojekten als auch Auftragnehmer (AN) bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt werden. Wichtig dabei ist die einfache Kombination von Anwendungen, Diensten und Katalogen für einmalige Geschäftsverbünde. Hierzu sind Werkzeuge für die Konfiguration und Zusammenstellung vorzusehen. Durch offene und Web-basierte Schnittstellen wird sichergestellt, dass einzelne Komponenten in bestehende Systeme bzw. Cloud-Lösungen verschiedener Hersteller übernommen werden können. Auch die Integration von bestehenden Anbietern ist auf Basis der einheitlichen Architektur möglich.